13. Inländerstammtisch: „Einbürgerung in Hamburg – wie und warum?“

Michael Schütze vom Inländerstammtisch und Meryem Çelikkol

Michael Schütze vom Inländerstammtisch und Meryem Çelikkol

Der 13. Inländerstammtisch beschäftigte sich am 27. Juni 2012 in der Bergedorfer Moschee mit der Frage „Einbürgerung in Hamburg – wie und warum?“ Die Einbürgerungskampagne des Hamburger Senats seit Dezember 2011, in deren Rahmen Bürgermeister Olaf Scholz alle Ausländer in Hamburg persönlich anschreibt und zur Einbürgerung einlädt, hat zu einem deutlichen Anstieg der Einbürgerungsanträge geführt. Einbürgerungslotsen des Projektes „Ich bin Hamburger“ der Türkischen Gemeinde Hamburg (TGH) erleichtern den Weg zum deutschen Pass, indem sie den Interessenten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wie und warum man Deutsche/r werden sollte, diskutierten die rund 40 Teilnehmer mit der Projektleiterin Meryem Çelikkol (TGH), einem Einbürgerungslotsen des Projektes und dem frisch eingebürgerten Anton Leontjev. Dabei zeigte sich, dass viele Migranten dieses Angebot schätzen und geradezu darauf gewartet haben. Allerdings verhindern oft der falsche Aufenthaltsstatus, ein fehlender Job oder fehlende Papiere aus dem Herkunftsland eine schnelle Einbürgerung. Die Veranstaltung bot auch die Möglichkeit, direkt mit den Projektverantwortlichen Termine zu machen und Probleme zu erörtern.

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