14. Inländerstammtisch: „Gesundheit und Integration – was ist zu tun?“

von links: Dr. Mike Mösko, Kazim Abaci und Simone Gündüz vom Inländerstammtisch

von links: Dr. Mike Mösko, Kazim Abaci und Simone Gündüz vom Inländerstammtisch

„Gesundheit und Integration – was ist zu tun?“ war unser Thema am 28. Mai 2013 beim 14. Inländerstammtisch in der Moschee. Eine gute Gesundheitsversorgung setzt ausreichende Kenntnisse des Gesundheitssystems voraus. Diese sind bei Migranten häufig nicht genügend vorhanden, sei es aus sprachlichen, kulturellen oder anderen Gründen. Die Folge ist eine schlechtere medizinische Versorgung von erwachsenen wie jugendlichen Migranten. Dies gilt auch für die psychotherapeutische Betreuung bei migrationsbedingten Problemen. Das zeigte die Diskussion der rund 35 Anwesenden mit Dr. Mike Mösko, Diplom Psychologe am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, und Kazim Abaci, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Es wurde deutlich, dass Migranten seltener zum Arzt gehen und eine schlechtere gesundheitliche Verfassung aufweisen als Einheimische. Auch leiden sie häufiger unter psychischen Problemen. Mehr Ärzte mit Migrationshintergrund, bessere Aufklärung durch Internetseiten oder Broschüren in fremder Sprache, Gesundheitslotsen für Zuwanderer und eine bessere Ausbildung der Ärzte könnten hier Abhilfe schaffen.

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